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[Vorarlberg] Unvermindertes Engagement gegen Gewalt an Kindern

Bregenz (OTS/VLK) - Information ist der erste Schritt zur Prävention, wenn es darum geht, Fälle von Gewalt an Kindern rechtzeitig zu erkennen und darauf zu reagieren, bekräftigten Landesrätin Greti Schmid und Kinder- und Jugendanwalt Michael Rauch heute, Donnerstag, im Landhaus einmal mehr. Tabus abbauen, Aufklärungsarbeit leisten und Kinder stärken, damit sie sich wehren und mitteilen können - das sind die wesentlichen Aufgaben, sagte Schmid.




Eine Neuauflage der Broschüre "Gewalt an Kindern - Information, Hilfsangebote, Prävention" richtet sich vor allem an Lehrerinnen und Lehrer sowie Kindergartenpädagoginnen. "Das sind jene Personen, die täglich mit Kindern zu tun haben und die in der Lage sein sollen, Fälle von Gewalt wahrzunehmen, sensibel zu reagieren und gegebenenfalls die Fachstellen einzuschalten", so Kinder- und Jugendanwalt Rauch. Er hob das in Österreich gesetzlich festgeschriebene Gewaltverbot gegen Kinder hervor und verwies auf aktuelle Studien, laut denen in Österreich rund 30 Prozent der Familien ihre Kinder ohne körperliche Bestrafungen erziehen, während es im Vorreiterland Schweden schon 76 Prozent sind.

 

Dementsprechend sieht Landesrätin Schmid "obwohl sich die Lebenssituation von Kindern in vielem verbessert hat, nach wie vor Handlungsbedarf, um unsere Gesellschaft noch kinderfreundlicher und vor allem möglichst gewaltfrei zu machen". Um die Kinder selbst zu stärken, sei es wichtig, ihnen in altersgemäßer Form präventive Botschaften zu vermitteln - etwa "Über deinen Körper bestimmst du allein", "Du hast das Recht, NEIN zu sagen", "Sprich darüber und suche Hilfe", "Du bist nicht schuld".

 

Dementsprechend sieht Landesrätin Schmid "obwohl sich die Lebenssituation von Kindern in vielem verbessert hat, nach wie vor Handlungsbedarf, um unsere Gesellschaft noch kinderfreundlicher und vor allem möglichst gewaltfrei zu machen". Um die Kinder selbst zu stärken, sei es wichtig, ihnen in altersgemäßer Form präventive Botschaften zu vermitteln - etwa "Über deinen Körper bestimmst du allein", "Du hast das Recht, NEIN zu sagen", "Sprich darüber und suche Hilfe", "Du bist nicht schuld".

 

 

Rückfragehinweis: ~ Landespressestelle Vorarlberg Tel.: 05574/511-20137, Fax: 05574/511-20190 presse@vorarlberg.at http://www.vorarlberg.at/presse Hotline: 0664/625 56 68, 625 56 67


 
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