Wissenschaftsminister Johannes Hahn: „Es ist mir ein Anliegen, Neugier und Faszination für Wissenschaft und Forschung bei Kindern und Jugendlichen bereits möglichst früh zu wecken.“ Mit dem Forschungsprogramm "Sparkling Science", das vom Bundesministerium für Wissenschaft und Forschung (BMWF) 2007 aus der Taufe gehoben wurde, "beschreiten wir einen unkonventionellen und in Europa einzigartigen Weg, um unseren wissenschaftlichen Nachwuchs zu fördern“.
„Sparkling Science“ unterstützt Projekte aller wissenschaftlichen Disziplinen, in denen Schülerinnen und Schüler direkt und aktiv an wissenschaftlichen Projekten mitarbeiten. Diese Art der Nachwuchsförderung erweist sich als außerordentlich erfolgreiches win-win-Modell, sowohl für Schülerinnen und Schüler als auch für Forschende.
Die erste Ausschreibung zu "Sparkling Science" (Dezember 2007) ist auf großes Interesse gestoßen: 166 Projekte wurden eingereicht, 58 Projekte genehmigt sowie weitere neun Pionierprojekte gefördert. 7.100 Schüler/innen beteiligen sich als Juniorkolleg/innen, 150 Wissenschafter/innen sowie 250 Dissertant/innen, Diplomand/innen und Studierende und 140 Lehrer/innen stehen ihnen aktiv zu Seite. Unter den Antragstellern waren u.a. 16 Universitäten, 13 Fachhochschulen, 13 außeruniversitäre Forschungseinrichtungen und zehn Museen. Auch internationale Partner wie die Universität Kassel oder die Marie-Curie-Oberschule in Berlin konnten gewonnen werden. Besonders erfreulich ist die hohe Beteiligung von Schülerinnen, der Anteil der Juniorkolleginnen betrug 64 Prozent. Die Forschungsfragen decken ein breites Spektrum ab: Von Naturwissenschaften und Technik über IT und Medien, Medizin und Sozialwissenschaften bis hin zu Geisteswissenschaften und Bildungsforschung.
Weitere Informationen: http://www.sparklingscience.at/

Bundesministerium für Wissenschaft und Forschung
www.bmwf.gv.at


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Wie stellen sich Vogelarten auf den Klimawandel ein? Wie beeinflussen Medien und moderne Technologien die Werte-Orientierung von Jugendlichen? Oder: Welchen Zusammenhang gibt es zwischen körperlicher Aktivität und Gesundheitsrisikofaktoren wie Übergewicht bei Schüler/innen? Solchen und ähnlichen Fragen widmen sich Schüler/innen und Forschende in gemeinsamen Forschungsprojekten.
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